Psychologische Beratung und Begleitung von Angehörigen depressiver Personen

Eine Depression betrifft niemals nur den depressiven Menschen. Vielmehr leidet unter der Depressionen die gesamte Familie. Freundschaften und berufliche Kontakte können betroffen sein, Partnerschaften werden auf eine harte Probe gestellt.
Wenn Sie Angehöriger eines Depressiven sind, fühlen Sie sich im Umgang mit ihm / ihr vielleicht hilflos. Die verschiedenen Gemütszustände eines Depressiven wie Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Schwermut, Hoffnungslosigkeit usw. können bei Ihnen Verärgerung, Verständnislosigkeit, Traurigkeit, Wut, Frustration hervorrufen.

Das ist gewissermaßen normal - jeder Mensch hat seine Grenzen. Werden Sie sich jedoch über Ihre Grenzen klar und suchen Sie rechtzeitig Hilfe! Sie können besser für den Kranken da sein, wenn Sie nicht selbst in eine Krise stürzen.

In der Psychologischen Beratung werden wir uns mit Ihren innerseelischen Konflikten auseinandersetzen. Zum Beispiel müssen Sie sich Ihre negativen Gefühle eingestehen, sich dazu bekennen und sie akzeptieren. Aus Überforderung kommt es oft zu Schuldzuweisungen an den Kranken. Diese sind wenig hilfreich, wenn auch nachvollziehbar. Vermeiden Sie außerdem Sätze wie: "Das wird schon wieder." "Reiß dich doch ein bisschen zusammen." oder ähnliches. Falsche Gedankenmuster zu ändern ist ein wichtiges Thema in meiner Beratung.

"Die Depression ist gleich einer Dame in Schwarz. Tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat." Carl Gustav Jung (Psychiater)

Derjenige, der depressiv ist, ist sicher nicht immer in der Lage, diesen Satz von C. Jung zu verwirklichen. Oft geht es für die Betroffenen nur darum, den Tag zu bewältigen, ohne an dem eigenen Befinden zu zerbrechen. Für die Angehörigen jedoch ist der Ansatz von C. G. Jung ein Hinweis, genauer hinzuschauen, zu beobachten, zu hinterfragen.

Beratungsmöglichkeiten




Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit verwende ich manchmal nur die männliche oder nur die weibliche Form. Gemeint sind jedoch immer beide! (Angehöriger/Angehörige, Depressiver/Depressive usw.)

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