Wissenswertes, Zahlen und Fakten aus der Forschung


Psychologie

Eifersucht

USA-Wissenschaftler fanden in drei Studien mit ca. 350 Teilnehmern heraus, dass jemand, der eifersüchtig ist, unbewusst das Verhalten seines vermeintlichen Rivalen oder Rivalin nachahmt. Vermutlich wollen sie so die Anziehungskraft der Konkurrenz verringern, schreibt die Fachzeitschrift Personality and Social Psychology Bulletin. (Apotheken Umschau A, Seite 8, vom 01.10.2013)

Zusammenhang zwischen Qualität der Ehe und Zellfunktion

Wissenschaftler der Columbus-Universität (USA) befragten 90 gesunde Ehepaare kurz nach der Hochzeit zur Qualität der Beziehung und nahmen im Abstand von 2 Jahren Blutproben von den Ehepaaren.

War die Ehe der Paare schwierig, sank über die Jahre die Immunfunktion im Vergleich zu den glücklicheren Paaren deutlich. Dies kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und das metabolische Syndrom erhöhen.(Apotheken Umschau B, Seite 8, vom 15.10.2013)

Demenzrisiko

Seit 1990 verfolgen niederländische Forscher in Studien mit 7.500 Teilnehmern, dass zunehmend mehr Menschen im Alter keine Demenz bekommen. Sie vermuten, dass die bessere Behandlung von Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten eine Rolle bei dem sinkenden Demenzrisiko spielen. (Apotheken Umschau A, Seite 9, vom 01.10.2013)

Zusammenhang zwischen Glücklich sein und Offenheit

Eine Studie der Universität von Southampton (England) mit 4500 Teilnehmern des Jahrgangs 1946 befragte diese im Alter von 16 sowie 26 Jahren zu Persönlichkeitsmerkmalen.

Jahrzehnte später wurden 2500 der nunmehr 60-64jährigen zu ihrem körperlichen und psychischen Befinden befragt. Diejenigen, die als Jugendliche extrovertiert waren, waren auch als ältere Menschen glücklicher. Dagegen waren introvertierte oder psychisch weniger stabile Jugendliche aim Alter weniger gesund und stressanfälliger.(Apotheken Umschau A, Seite 9, vom 01.10.2013)

Yoga und Qigong

Die Apotheken Umschau bietet unter www.apotheken-umschau.de/Magazin ein Video mit einem Yoga-Kurzprogramm an, um gelassener durch den Tag zu kommen. Desweiteren gibt es ein Video mit Qigong-Übungen www.apotheken-umschau.de/Magazin

Ernährung, Bewegung und Gesundheit

Zucker oder Süßungsmittel?

Auch Aspartam, Saccharin und Sucralose können Übergewicht begünstigen. In Studien über Süßungsmittel stellte Susan Swithers von der Purdue-Universität in West Lafayette (USA) fest, dass es zu wenig Daten gibt, die die gesundheitlichen Vorteile bei der Gewichtabnahme durch Süßstoffkonsum belegen. Im Gegenteil, es mehren sich die Erkenntnisse, dass Getränke mit Süßstoff das Risiko erhöhen für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, das metabolische Syndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Apotheken Umschau A, vom 01.10.2013)

Zusammenhang der Anzahl von Fast-Food-Restaurants und Übergewicht der Bewohner

Wissenschaftler der University of Ontario (Kanada) entdeckten einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Anzahl von Fast-Food-Restaurants in einem Gebiet und Übergewicht der Bewohner.

Je mehr Fast-Food-Restaurants, desto übergewichtiger sind die Bewohner der Gegend. Umgekehrt gilt: je mehr herkömmliche Restaurants in einem Gebiet, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht.

In manchen USA-Städten wurde inzwischen die Anzahl der Fast-Food-Niederlassungen begrenzt. (Apotheken Umschau A, Seite 8, vom 01.10.2013)

Bewegungsmuffel

Eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab, dass Deutsche im Schnitt sieben Stunden täglich sitzen. Spaziergänge und Radfahren: eine halbe Stunde. Grundangabe der Befragten: Zeitmangel. 46 Prozent treiben Sport. Das sind 10 Prozent weniger als bei einer Umfrage vor sechs Jahren.(Apotheken Umschau B, Seite 7, vom 15.10.2013)

Medizin und Wissenschaft

Wundheilung

Warum manche Wunden schneller heilen, meinen Wissenschaftler der Universitätsklinik Freiburg entdeckt zu haben. Ist das Protein Kollagen VII defekt, sind chronische Wunden und Narben die Folge. Das Protein bewirkt, dass die Wunde mit Gewebe abgedeckt wird und die Ränder zusammenwachsen. Dieses Wissen ermöglicht eventuell neue Ansätze für die Behandlung chronischer Wunden. (Apotheken Umschau A, Seite 7, vom 01.10.2013)

Wechselwirkung Medikamente - Nahrungsmittel

Die Aufnahme mancher Medikamente, z. Bsp. Eisensalze gegen Blutarmut und einiger Antidepressiva, kann durch schwarzen Tee, Kaffee, Rotwein behindert werden durch die enthaltenen Gerbstoffe. Es sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden. (Apotheken Umschau A, Seite 7, vom 01.10.2013)

Zuverlässigkeit bei der Medikamenteneinnahme

Patienten nehmen ein Medikament umso zuverlässiger ein, je größer die verschriebene Menge des Medikaments ist, fanden kanadische Wissenschaftler in einer Studie mit 35.000 Patienten heraus. Ist die Rezeptdauer kürzer als zwei oder mehr Monate, sinkt die Zuverlässigkeit bei der Einnahme. Die Wissenschaftler vermuten, dass bei zu einem kurzen Zeitraum der Patient sich nicht an die Einnahme gewöhnt und den Termin für das Folgerezept vergisst. (Apotheken Umschau A, Seite 6, vom 01.10.2013)

Wie bleibt man auch im Alter länger gesund?

Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, nicht rauchen, das sind die Voraussetzungen, um länger gesund zu bleiben.

Forscher des Zentrums für Epidemiologie und Volksgesundheit in Villejuif (Frankreich) beobachteten über 12 Jahre hinweg 3.982 Franzosen, die zu Studienbeginn mindestens 65 Jahre alt waren. 1.236 Senioren klagten über körperliche Einschränkungen. Bei den Senioren, die sich kaum bewegten, war das Risiko um 72 Prozent erhöht, bei denen, die rauchten, um 26 Prozent, bei denen, die nicht wenigstens 1x am Tag Obst oder Gemüse aßen, um 24 Prozent. (Apotheken Umschau A, vom 01.10.2013)

Freiheit

Wirkt Sonnencreme der Hautalterung entgegen?

Forscher aus Queensland (Australien) belegten in einer Studie (mit 903 Personen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren viereinhalb Jahre lang), dass die Haut von Probanden, die sich täglich mit Sonnencreme eincremten, um 24 Prozent weniger alterte als die Haut der Vergleichsgruppe, die keine Sonnencreme benutzten.(Apotheken Umschau B, Seite 6, vom 15.10.2013)



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